Checkliste für Elektronik-Projekte

 (v0.5 2.1.15)

Protokollvorlagen verwenden! Hier gibt es eine einfache Vorlage.

  1. Projektbeschreibung

    1. Formal

      1. Titelseite

        1. Name, Klasse,Jahrgang

        2. Übungsdatum

        3. Projekttitel

        4. Kurzbeschreibung

        5. sinnvoller Name der Datei

      2. Seitennummern

      3. automatisches Inhaltsverzeichnis  (Fehler korrigieren)

      4. Rechtschreibprüfung eingeschaltet!!!

    2. Aufgabenstellung/Pflichtenheft/Vorgaben

      1. konkret, kein Blabla

      2. Pflichten identifizieren (durchnummerieren) und bei Projektfertigstellung prüfen

 

  1. Fertigungsunterlagen

Für wen werden die Fertigungsunterlagen erstellt? Für die Kollegen in der Werkstätte, die das Gerät bauen sollen; wir sind freundlich und versorgen unsere Kollegen ausreichend mit Informationen.

Formatvorlage verwenden; Schriftkopf auf allen Fertigungsunterlagen: Name, Projekttitel, Datum, Klasse, Jahrgang; selbst gefundene Fehler unbedingt vermerken. Es dürfen keine schwarzen Bilder erstellt werden!!!

    1. Einleitung: kurzer Überblick über das Projekt und die Key Features (keine Aufgabenstellung!); am besten mit Blockschaltbild

    2. Schaltplan

      1. vollständiger Schriftkopf

      2. alle Beschriftungen lesbar, nicht über Bauteile oder Leiterbahnen

      3. ERC fehlerfrei

        1. Fehler beseitigen

        2. Warnungen beseitigen oder billigen

        3. ERC Warnung: Stecker hat keinen Wert: entweder ein „ „ als Wert angeben, oder diesen Fehler billigen

      4. Eingänge links, Ausgänge rechts, + oben, - unten

      5. wichtigste Signale mit Namen

      6. Blöcke kommentiert: Blöcke werden mit wire strichliert eingekastelt; der wire-Layer wird auf einen Kommentarlayer gehoben

      7. Kommentare aller Art auf eigenem Layer

      8. jeder Ein- und Ausgang ist kommentiert

      9. Stecker haben einen Belegungsplan am Kommentarlayer

      10. stimmt die Schaltung (Lehrer fragen!!!)

      11. Signalströme fließen immer auch wieder zurück d.h. z.B: bei externen Versorgungspins gehört auch ein Masse-Pin dazu

    3. Bestückungsplan

      1. Bedienbarkeit prüfen

        1. steckbar, abgleichbar, logischer Aufbau d.h. Bedienelemente am Rand, Buchsen und Stecker am Rand; Hinleitung und Rückleitung nebeneinander platzieren

        2. mechanische Stabilität; Montagemöglichkeit im Gehäuse (Bohrungen, Nuten etc.)

      2. Einseitige Platine mit Drahtbrücken: sind die Drahtbrücken steckbar (nicht zusammen mit einem Bauteil in ein gemeinsames Bohrloch!)

      3. Einseitige Platine: SMD Bauteile auf die Kupfer-Seite, bedrahtete Bauteile auf die andere Seite (Bauteile spiegeln).

      4. Bestückungsplan TOP und Bestückungsplan BOTTOM bei zweiseitig bestückten Projekten

      5. Drahtbrücken-Layer einschalten für den Ausdruck des Bestückungsplan

      6. Bauteilbezeichnungen IC1, R1 gut lesbar

      7. Bauteile mit 2 Vorzugsrichtungen (Nord/Ost Nord/West  Süd/Ost Süd/West, aber z.B: Nord/Süd ist verboten)

    4. Layout

      1. das, was geätzt werden soll ist sichtbar

        1. Layer TOP, VIA, PAD, OUTLINE

        2. Beschriftungen nicht vergessen: Name, Projekt, Jahr, GND,VDD, wichtige Signale … „TOP“  oder “T“ auf Top-Layer und „BOTTOM“ oder „B“ auf Bottom Layer

      2. Design-Regeln eingehalten

        1. Abstände (Clearance) 12mil

        2. Leiterbahnen (Width) 15mil (12mil max 2cm lang)

        3. Lötaugendurchmesser für Vias und Pads min. 70mil (62mil)

          1. geregelt über den Parameter RESTRING wie Width

        4. Abstand vom Board-Rand: 40mil

        5. dicke Leiterbahnen, nur auf kurzen Strecken dünn

        6. DRC muss fehlerfrei sein (Ausdruck zum Nachweis!)

      3. offensichtlich vermeidbare Durchkontaktierungen  beseitigen

      4. Beschriftungen so, dass lesbar und logisch

      5. Schrift am Bottom-Layer spiegeln

    5. Bohrplan

      1. Legende

        1. verwende das ULP drillegend.ulp und korrigiere die MIL-Angaben auf mm

      2. Bemaßung des Prints und spezieller Ausschnitte und Bohrungen

    6. Stückliste

      1. Widerstände mit  Verlustleistungsangabe

      2. C mit Spannungsfestigkeit

 

Checkliste für Schaltungsbeschreibung

 

Checkliste für Simulationen

Checkliste für Layout

Regeln für das Routing

 

Design Rules